Unsere Werte und Haltung

Dank der wissenschaftlichen Herangehensweise war es eine lehrreiche Zeit, aus der ich eine Menge mitgenommen habe.
Auch habt Ihr alles sehr einfach und verständlich erklärt und ich hatte nie Verständnisschwierigkeiten.
Zudem habe ich euch persönlich als humorvolle, offene und sympathische Personen kennengelernt.

Seminarteilnehmerin

Persönlichkeitsentwicklung/Interkulturelle Kompetenz

Es ist ein Zeichen von Verantwortung und Mündigkeit die eigenen Überzeugungen zu hinterfragen, ihre Haltbarkeit zu prüfen und die eigene Meinung an Fakten anzupassen.
Unserer Arbeit liegt das Konzept der Selbstkompetenz zugrunde: es geht darum eine Haltung zu entwickeln, die der aufklärerischen Idee der Eigenverantwortlichkeit entspricht. 
Diese Idee ist auch Grundlage von Demokratie: Gründe für das eigene Handeln anzugeben und sich rechtfertigen zu müssen ist ein Kern des demokratischen Rechtsstaates.
Selbstverständlich können Sie mehr Informationen erhalten, sprechen Sie uns an!

Gruppenfoto von Marie Geffroy, Dr. André Latz, Moritz Richarz

  • Wissen & Bildung

  • Wertschätzung & Denken

  • Diversity & Business

  • Engagement & Verantwortung

Einfaches Wissen und schwere Bildung

Bildung und Wissen sind zwei Begriffe, die sehr unterschiedlich verwendet werden. Im Alltag wie in der Wissenschaft existieren viele verschiedene Definitionen sowohl von «Bildung», als auch von «Wissen».

Wir beziehen uns auf ein Konzept (u.a. nach Peter Bieri) in welchem sich Bildung und Wissen grundlegend unterscheiden. Dadurch wird auch deutlich, wieso Coaching oder Seminare bestenfalls den Schwerpunkt auf Bildung und nicht auf Wissen legen.

Es lassen sich verschiedene Ebenen von Wissen definieren, hier werden drei verwendet.

Wissen 1. Ordnung:
Es handelt sich um Fach- und Sachwissen. Das Kompetenzfeld ist die «Fach- bzw. Sachkompetenz». Diese bedeutet hier das fachliche Können bei der Erfüllung spezifischer beruflicher Aufgaben und bei der Lösung von spezifischen Fach- und Sachproblemen. Wissen 1. Ordnung kann recht zügig und ohne Selbstreflexion erworben werden über Literatur, Unterricht etc.. Bei Wissen 1. Ordnung handelt es sich nicht um Bildung.

Wissen 2. Ordnung:
Es handelt sich um anwendungsbezogenes Wissen. Das Kompetenzfeld ist die «Methodenkompetenz». Diese bedeutet das Können bei der Wahl und Anordnung zweckmässiger Verfahren, geeigneter Methoden und Mittel zur Aufgabenerfüllung, Problemerkennung und zur Problemlösung. Wissen 2. Ordnung kann vergleichsweise zügig erworben werden über verschiedene Arten von Input und vor allem Übung etc., erfordert aber schon den Beginn von Selbstreflexion. Wissen 2. Ordnung kann als Übergang zu Bildung verstanden werden.

Wissen 3. Ordnung:
Es handelt sich um sinnstiftendes Wissen. Das Kompetenzfeld ist die «Selbstkompetenz». Diese bedeutet das Wollen und Können reflexiv selbstorganisiert zu handeln, das heißt sich selbst einzuschätzen, produktive Einstellungen, Werthaltungen, Motive und Selbstbilder zu pflegen und zu entwickeln. Wissen 3. Ordnung erfordert ein hohes Maß an Zeit und Muße zur Selbstreflexion und kann entsprechend langsam entwickelt werden. Wissen 3. Ordnung ist Bildung. Mit Selbstkompetenz geht nun auch zwingend Sozialkompetenz einher.


Bildung erfordert immer die kritische Arbeit an sich selbst. Dies ist weniger abhängig vom Lebensalter, als von der sich zur Verfügung genommen Zeit zur Selbstreflexion. Das erfordert darüberhinaus den Willen und die Bereitschaft zur Veränderung.

Wir freuen uns, wenn wir gemeinsam mit Ihnen Bildungsräume schaffen dürfen!
Ich fand es sehr gut, wie durchdacht das Seminar war. Es war gut, dass ihr uns mit euren fundierten Meinung und Ansichten zum Nachdenken angeregt habt.
Ihr habt durch die Spiele zwischendurch und die lockere, humorvolle Art das Seminar zu leiten immer für eine gute Atmosphäre gesorgt.
Ich muss sagen, dass ich es mir nicht vorstellen kann, dass nur einer von euch das Seminar leitet, weil ihr euch in meinen Augen echt gut ergänzt habt. 
Mir haben außerdem sehr die Gespräche am Esstisch gefallen und ich bin oft gerne noch sitzen geblieben da ich es echt interessant fand zu hören, was ihr für Argumente und Hintergrundwissen hattet.
Ihr wart auf jeden Fall ein ausschlaggebender Punkt, warum nicht nur ich die Zeit auf dem Seminar sehr genossen habe, sondern jetzt fast schon traurig bin, dass es zu Ende ist!

Seminarteilnehmer

Persönlichkeitsentwicklung/Interkulturelle Kompetenz

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